Der Saale-Orla-Kreis ist ein Landkreis im Südosten von Thüringen und nach dem Wartburgkreis und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen flächenmäßig der drittgrößte im Land. Die Kreisstadt ist Schleiz.
Der Landkreis liegt zum größten Teil im Thüringer Schiefergebirge bzw. in dessen Übergangsgebieten zum Thüringer Holzland (z.B. die Orlasenke) und zum Vogtland. Dadurch ist das Gelände von deutlichem Mittelgebirgscharakter, über 80% der Fläche des Landkreises liegen über 400 m Höhe. Den niedrigsten Punkt bildet das Orlatal mit einer Höhe von ca. 180 m ü. NN auf dem Gebiet der Gemeinde Langenorla. Der Sieglitzberg bei Bad Lobenstein nahe der Grenze zu Bayern ist mit 733 m der höchstgelegene Punkt im Landkreis. Der höchstgelegene Ort ist Rodacherbrunn, welcher sich auf ca. 700 m Höhe befindet. Der namensgebende Fluss Saale schneidet sich tief ins Gelände und fließt auf einer Länge von ca. 90 Kilometern durch das Kreisgebiet. Die ebenfalls namensgebende Orla ließ die im Norden des Kreises gelegene Orlasenke entstehen, ein breites Tal. Die Orla ist ein gleichzeitig ein rechter Nebenfluss der Saale.
Nachbarkreise sind im Norden der Saale-Holzland-Kreis, im Nordosten der Landkreis Greiz, im Südosten der sächsische Vogtlandkreis, im Süden der bayerische Landkreis Hof, im Südwesten der ebenfalls bayerische Landkreis Kronach und im Westen der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.
Im Saale-Orla-Kreis befinden sich die Plothener Teiche.
Der Landkreis entstand 1994 durch Zusammenlegung der Landkreise Lobenstein, Pößneck und Schleiz. Historische Vorgänger sind u.a. der Landkreis Ziegenrück (bis 1952) sowie der Neustädter Kreis (bis 1920).